November

Aktuelles aus dem Stadtrat im November 2012

Die UWV war dafür …
… dass Nachverdichtungen der bestehenden Bebauung nur im Rahmen bestehender Bebauungspläne und auch nur mit der gebotenen Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft durchgeführt werden. Damit sollen sowohl die Belange der Bauherrn als auch der Nachbarn ausreichend berücksichtigt werden.
… dass für das Gebiet Lechvorstadt die Aufstellung eines Bebauungsplanes im beschleunigten Verfahren erfolgt. Somit bietet sich die Chance, das Areal des ehemaligen Forstamtes einer städtischen Nutzung zuzuführen. Sollte seitens der Regierung von Oberbayern ein Bauantrag eingereicht werden und dieser auch mit einer Klage untermauert werden, gilt es, die Situation neu zu überdenken, die rechtlichen Chancen für die Stadt abzuwägen und natürlich auch finanziellen Schaden für die Stadt abzuwehren.
Die UWV war dagegen …
… dass im Zuge des Architektenwettbewerbs für die Neugestaltung des Schulzentrums der sogenannte Y-Bau abgerissen und neu errichtet wird. Es ist aus unserer Sicht nicht vertretbar, ein nur 15 Jahre altes Gebäude abzureißen und neu zu errichten. Die deutlich siebenstelligen Kosten hierfür sind vollkommen unverhältnismäßig und der der planende Architekt wird sicherlich auch die bestehenden Gebäude in seine Planung problemlos mit einbeziehen können. Darüber hinaus hätten wir bei einem Abriss der Gebäude mit einer Rückzahlung von alten Fördergeldern in Höhe von 250 – 300.000 € zu rechnen, was die Wirtschaftlichkeit eines Abrisses weiter verschlechtert. Ebenfalls waren wir gegen die Beauftragung einer weiteren Wirtschaftlichkeitsberechnung. Im Gegensatz zu Bürgermeister + SPD + AL sind wir der Meinung, dass die bereits vorliegenden Untersuchungen und Berechnungen ausreichend fundierte Ergebnisse liefern, um die Wirtschaftlichkeit des Erhalts des Y-Baus nachhaltig zu belegen.
Ihre UWV-Stadträte
Roland Heger, Stephan Hild, Hans Loth, Mona Maucher, Michael Motz

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