Februar

AKTUELL Februar 2009

 Aktuelles aus dem Stadtrat   Schongauer Grundschüler nach Altenstadt schicken 

Wir waren dagegen 

dass ein Teil der Schongauer Grundschüler dauerhaft nach Altenstadt „ausgelagert“ wird.

Warum?

Bei einer dauerhaften „Auslagerung“, einer sog. Umsprengelung, eines Teils der Schongauer Grundschüler werden diese wahrscheinlich immer der Schongauer Grundschule verloren gehen. Bereits im Vorfeld haben wir uns gegen diese Umsprengelung ausgesprochen und damit entsprechen wir auch den Wünschen der Grundschulleitung sowie des Elternbeirates – die Grundschüler bleiben in Schongau und werden bei einem Neubau der Grundschule entsprechend berücksichtigt. 

Gründe gegen eine Umsprengelung sind  

– Die Grundschule ist der elementare Einstieg in das Schulleben, der Zugehörigkeit schafft.

– In den Klassen 1 ? 4 sind im Lehrplan viele heimatbezogene Unterrichtsinhalte zu finden.    Der Unterricht handelt zum Teil über die Schongauer Geschichte bzw. behandelt Schongauer    Themen (Altstadt, Wochenmarkt, usw.), die dann vor Ort durchgenommen werden.

– Schulverbund und ortsgebundene Vereine hängen eng zusammen.

– Unterrichtentwicklung (externe Evaluation steht bevor) und Öffnung der Schule nach außen sind    nur möglich, wenn Schulfamilie gleich „Stadtfamilie“ ist.

– Die derzeitige Situation des Schulweges nach Altenstadt ist extrem unbefriedigend (keine Gehwege;    keine Straßenbeleuchtung; keine Ampeln; keine Schulweghelfer). Diese Verantwortung für unsere    Kinder können und wollen wir nicht nach Altenstadt abgeben.

Wir waren dafür

die marode Grundschule in Schongau nicht zu sanieren sondern neu aufzubauen.

Eine Sanierung würde ca. 10,3 Millionen Euro kosten. Ein Neubau, außer zweier Baukomplexe

aus den 90-er Jahren, die in den Neubau eingebunden werden, erscheint wesentlich

sinnvoller und durch die Einbindung der Gebäude aus den 90-er Jahren auch kostengünstiger.

 

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