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Dr. Otto Ranz, 2. Bürgermeister von 1952 - 58; 1. Bürgermeister von 1958-71; prägte wesentlich die Schongauer Kommunalpolitik. Initiator der Städteverschwisterung mit Colmar, Lucca, St. Niklaas und Abingdon. |
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Fritz Holzhey sen., Stadtrat von 1952 - 78; aufgrund seiner Sachkenntnis und Erfahrung geschätzter, langjähriger Ratgeber in wirtschaftlichen Fragen und Mahner zum soliden Haushalt. |
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Rudolf Gigl, Stadtrat von 1966-89; Fraktionsvorsitzender der UWV, Gestalter und Motor der Freien Wähler in den 70er und 80er Jahren. In seiner Art unvergessen und unerreicht. | |
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Gisela Krois, Stadträtin von 1984 - 90; gute Seele der Fraktion, sozial bis zur Aufopferung im Kolpingverein, in der Lernhilfe und in vielen anderen Organisationen engagiert. |
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Fritz Holzhey jun., Stadtrat von 1978 bis 2008 Fraktionsvorsitzender und Kopf der heutigen UWV; Lenker und Denker der Unabhängigen, mit Sinn und Gespür für machbare Kommunalpolitik |
| 1952 - 56 | Dr. Otto Ranz (2. Bgm.), Fritz Holzhey sen., Ludwig Weber, Hans Landes*, Georg Handl*, Karl Köhler, Konrad Reschl Moritz Einzinger* | |
| 1956 - 60 | Dr. Otto Ranz (2. Bgm., ab Juli 1958 1. Bgm.), Fritz Holzhey sen., Nikolaus Fliegauf*, Georg Handl*, Ludwig Weber, Konrad Resch*, Hans Landes*, Willy Stolz, Hans Vogl (Nachf. f. Dr. Otto Ranz) | |
| 1960 - 66 | Dr. Otto Ranz (1. Bgm.), Konrad Resch*, Fritz Holzhey sen., Ludwig Weber, Georg Handl*, Martin Bach* Willy Stolz, Ludwig Jocher, Hans Vogl, Carl Pongratz*, Nikolaus Fliegauf* | |
| 1966 - 72 | Dr. Otto Ranz (1. Bgm.), Konrad Resch*, Hans Vogl, Georg Handl* (2. Bgm., ab Juli 1971 1. Bgm.), Ludwig Weber, Fritz Holzhey sen., Willy Stolz, Carl Pongratz*, Martin Bach*, Kurt Gnettner, Ludwig Jocher, Hermann Klauser, Rudolf Gigl (Nachf. f. Georg Handl) | |
| 1972 - 78 | Rudolf Gigl, Kurt Gnettner, Fritz Holzhey sen., Hermann Klauser, Willy Stolz, Anton Saal, Hans Kafenda | |
| 1978 - 84 | Rudolf Gigl, Kurt Gnettner, Fritz Holzhey jun., Hermann Klauser, Hans Kafenda | |
| 1984 - 90 | Rudolf Gigl, Gisela Krois, Ludwig Ressle, Fritz Holzhey jun., Kurt Gnettner, Hans Kafenda, Hermann Klauser, Hans Loth jun. (Nachf. f. Rudolf Gigl) | |
| 1990 - 96 | Fritz Holzhey, Gisela Krios, Hans Loth, Hermann Klauser, Ludwig Ressle, Günther Gnettner (Nachf. f. Gisela Krois) | |
| 1996 - 02 | Fritz Holzhey, Günther Gnettner, Hans Loth, Brigitte Ressle, Dr. Fritz Maier, Roland Heger | |
| 2002 - 08 | Fritz Holzhey, Hans Loth, Roland Heger, Brigitte Ressle, Dr. Fritz Maier |
CSU-Mandatsträger der UWV-Liste bis 1972
Auszug aus der Chronik:
| 1952 |
Erste Aufstellungsversammlung der UWV im Saal der "Blauen Traube" (=Gründungsversammlung). | |
| 1958 | Dr. Otto Ranz wird 1. Bürgermeister. | |
| 1961 |
Colmar, Lucca, St, Niklaas werden Schwesterstädte
auf Initiative von Dr. Otto Ranz; | |
| 1961-65 | Bau der Schongauer Schulen, Erschließung neuer Wohnbaugebiete in Schongau-West. | |
| 1965 | Erstmals über 10.000 Einwohner in Schongau. | |
| 1965 | Schongau baut auf Initiative der UWV die Fernwärmeversorgung | |
| 1970 | Einweihung des Hallenbades | |
| 1970-71 |
Erschließung des Industrie- und Gewerbegebietes an der Dießener Straße. | |
| 1972 | Der Landkreis Schongau wird gegen den Widerstand der UWV aufgelöst. | |
| 1975 | Inbetriebnahme der biologischen Kläranlage. | |
| 1976 | Einweihung des Kunsteisstadions. | |
| 1979 | Die UWV unterstützt den Kauf des Bayerwerk-Areals (30 Hektar) jetziges Gewerbegebiet Lerchenfeld. | |
| 1981 | Die UWV beantragt, das Kloster an der Karmeliterstraße als Standort für ein neues Altenpflegeheim zu prüfen. | |
| 1981-82 | Ausweitung der Fernheizung auf die Altstadt und Bau des östlichen Fernheizungsringes. | |
| 1983 |
Rudolf Gigl unterliegt in der Stichwahl zum 1.
Bürgermeister | |
| 1984 |
Die UWV erhält bei der Stadtratswahl 7 Sitze und
erreicht damit ihr bestes Ergebnis. | |
| 1985 |
Die UWV unterstützt den Ausbau des Lechberges. | |
| 1986 | Die UWV fordert eine Tiefgarage unter dem Marienplatz im Zuge seiner Neugestaltung; CSU und SPD lehnen mehrheitlich ab. | |
| 1987 | Die UWV unterliegt mit ihrem Vorschlag, das Ballenhaus als Stadtmuseum und die Erasmuskirche als Veranstaltungsraum zu nutzen. | |
| 1988 |
Die UWV fordert, eine Projektvorbereitung und
Kostenermittlung für die Überdachung des vorhandenen Eisstadions. | |
| 1989 |
Der Stadtrat und Fraktionsvorsitzende Rudolf Gigl
stirbt am 3. Juli 1989. | |
| 1990 |
Bei der Stadtratswahl verliert die UWV 3,6 % der
Stimmen und 2 Sitze im Stadtrat. Der 6. Sitz wird nur knapp verfehlt. | |
| 1991 |
Die UWV setzt sich massiv für die Nutzung des
ehemaligen Altenheimgrundstücks als Parkplatz ein. | |
| 1992 |
Die UWV fordert eine laufende Anpassung der
Musikschulgebühren an die Kostenentwicklung. | |
| 1993 |
Die UWV kritisiert am Verkehrsgutachten die
Verharmlosung der Parkplatzprobleme und vermißt die von ihr vorgeschlagenen
dezentralen Parkplätze am Rand der Altstadt. | |
| 1994 |
Die UWV setzt sich ein für die Versachlichung der
Diskussion um die Grastrocknungsanlage und um ein geplantes Bio-Heizkraftwerk im
Westen der Stadt. | |
| 1995 |
Die UWV unterstützt eine flexible Handhabung des
Bebauungsplans "Schongau Mitte" gegen Widerstände aus Teilen der CSU und der
Verwaltung. | |
| 1996 |
Die UWV gewinnt bei der Stadtratswahl am 10.03.
einen Sitz hinzu und zieht mit 3 neuen und 3 "alten" Stadträten ins Rathaus ein.
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| 1997 | Der Altbürgermeister Georg Handl stirbt am
10.01.1997 Die UWV spricht sich klar gegen die Einführung einer von der Stadtverwaltung und SPD befürworteten Straßenausbausatzung aus. Für die UWV ist die Erneuerung, Erhaltung und der Ausbau der Ortsstraßen eine kommunale Pflichtaufgabe. | |
| 1998 |
Die UWV unterstützt die Sanierung des Katholischen
Pfarrheims an der Jakob-Pfeiffer-Straße und spricht sich klar gegen den Neubau
einer Stadthalle aus. | |
| 1999 | Die UWV setzt sich ein für ein attraktives
Freizeit- und Familienbad. Eine reine Sanierung lehnte die UWV einstimmig ab.
Die Baukosten werden auf DM 13,9 Mio. geschätzt. Die UWV spricht sich für die Erweiterung und Sanierung der städtischen Kläranlage aus. Die Baukosten werden auf DM14,9 Mio. geschätzt. | |
| 2000 |
Die UWV spricht sich für die Verkehrsöffnung der
Marienplatz-Ostseite aus. | |
| 2001 | Die UWV setzt sich dafür ein, daß der ehemalige
Verbrauchermarkt "ALDI" zu einem technischen Fachzentrum der Hauptschule
(Werkräume , Küche etc.) umgebaut wird. Die geplanten Baukosten belaufen sich
auf ca. DM 2,5 Mio. Die UWV stimmt der Sanierung der Wohnanlage am Julius-Leber-Ring 2 - 6 einstimmig zu. Die Kosten für die Vollsanierung belaufen sich voraussichtlich auf DM 2,0 Mio. Die UWV lehnt den Ausbau der ehemaligen Via Claudia nördlich der B 472 mit einem Aufwand von DM 175.000,-- als historisch angelegte Erholungsstraße mit Säulen und römischen Parkbänken ab. Im Jahr 2001 werden einige Großprojekte eingeweiht und wiedereröffnet: a) offizielle Eröffnung des SOG-Eisstadions am 4. Februar 2001 b) feierliche Einweihung des "Jakob-Pfeiffer-Hauses" am 24. Juni 2001 c) Wiedereröffnung der Stadtpfarrkirche nach zweijähriger Restaurierungsarbeit am 11. November 2001 d) Eröffnung des Hallen-Freibades "Plantsch" am 6. Dezember 2001 | |
| 2002 |
Das Jahr 2002 steht ganz im Zeichen deutlicher
Rückgänge bei der Gewerbesteuer und einer insgesamt äußerst angespannten
Haushaltslage. | |
| 2003 |
Die UWV spricht sich für den Übergang der
Organisationsform der Stadtbücherei auf einen privaten Betreiber aus. | |
| 2004 |
Die UWV setzt sich weiter für einen strengen
Sparkurs bei der Haushaltsführung ein. Nach wie vor besteht kein Spielraum für
größere Investitionen. | |
| 2005 |
Die UWV spricht sich für den Abriss des alten
Butterwerkareals und den Neubau eines Lidl-Verbrauchermarktes aus. | |
| 2006 |
Die UWV stimmt der Neugestaltung des
Bgm.-Schaegger-Platz mit Neubau der Bühne im Grundsatz zu. Die Ausführung der
Arbeiten erfolgt 2007. | |
| 2007 |
Die UWV stimmt dem Neubau eines Fuß- und Radweges
entlang der Römerstraße unter einem reduzierten Kostenbudget zu. | |
| 2008 | Mit Bürgermeisterkandidat Michael Motz und einer
starken Liste kann die UWV trotz Ausscheiden der beiden Stadträte Fritz Holzhey
und Dr. Fritz Maier mit wiederum 5 Sitzen in den Stadtrat einziehen. Die
Fachausschüsse können mit kompetenten UWV-Stadtratsmitgliedern besetzt werden.
Gleichzeitig mit der Stadtratswahl stehen viele UWV-Kandidaten auf der BfL-Liste
für den Kreistag, in den Gitti Ressle und Michael Motz gewählt werden. So sind
erstmals auch Stadträte der UWV-Schongau im Kreistag vertreten. Die UWV spricht sich dafür aus, den Marienplatz gemäß dem Vorschlag des Stadtbaumeisters neu zu planen bzw. zu gestalten und empfiehlt im Vorfeld beim Bürgerentscheid gegen die komplette Sperrung des Marienplatzes zu votieren. Die UWV spricht sich für die Sanierung der Dreifachturnhalle vor der Grundschule aus, die anderen Fraktionen stimmen jedoch für die umgekehrte Reihenfolge. Die UVW beantragt einen von der Verwaltung fortzuschreibenden Finanz-Rahmenplan, der als ?Arbeits-Übersicht? für die größeren städtischen, v.a. baulichen Ausgaben künftig dient. | |
| 2009 | Die UWV stimmt dem Einbau des ?Rettenden Auges?
im Plantsch zu, ebenso stimmt die UWV der Gewährung der Zuschüsse für die
Vereine und Organisationen sowie der neuen Brandschutzbekleidung der
Freiwilligen Feuerwehr zu. Dank der Förderungszusage im Rahmen des Konjunkturpaketes II wird nun doch die Dreifachturnhalle ? wie von der UWV ursprünglich vorgeschlagen ? noch vor der Grundschule saniert. Die UWV spricht sich gegen die Umsprengelung unserer Grundschüler nach Altenstadt aus. Der von Bgm Gerbl vorgeschlagenen Streichung ALLER Zuschüsse für die Schongauer Vereine und Organisationen hat die UWV nicht zugestimmt und hat stattdessen umfangreiche Vorschläge für Mehreinnahmen in den städtischen Haushalt vorgetragen. Bei vielen Entscheidungen im Stadtrat und in den einzelnen Ausschüssen zeigt sich der Vorteil der Unabhängigkeit bei der UWV. So gibt es bei uns keinen Fraktionszwang und auch die ?Große Politik? von Landes- bzw. Bundespartei bleibt außen vor. | |